Was ist der Tote Winkel?
Der Tote Winkel ist der Bereich rund um einen Lkw, den die Fahrerin oder der Fahrer trotz aller Spiegel nicht direkt einsehen kann. Besonders rechts vom Führerhaus, beim Abbiegen, geraten Radfahrer und Fußgänger immer wieder in diesen unsichtbaren Bereich. Die Folgen sind oft verheerend.
Worum geht es im Projekt?
Wir besuchen mit einem echten Lkw die vierten Klassen der Grundschulen in Stadt Schwandorf, Wackersdorf und Steinberg am See. Vor Ort lernen die Kinder, wie groß der Tote Winkel tatsächlich ist — und wo sie sich besser aufstellen, damit sie gesehen werden.
Ablauf an der Schule
- Theorie: kurzer Film aus der Reihe „Willi will's wissen“. Gemeinsame Erarbeitung der Spiegelbereiche und der toten Winkel.
- Praxis: Lkw der Feuerwehr Schwandorf auf dem Schulhof. Jedes Kind setzt sich einmal ans Steuer und sieht selbst, wie viele Mitschülerinnen und Mitschüler im toten Winkel verschwinden.
- Auswertung: Konsequenzen für das eigene Verhalten als Radfahrer oder Fußgänger im Stadtverkehr.
Wer macht mit?
Das Projekt findet in Kooperation mit der Polizeiinspektion Schwandorf und den Bauhöfen Schwandorf, Wackersdorf und Steinberg am See statt. Bisher haben wir mehr als 250 Schülerinnen und Schüler an neun Grundschulen erreicht.
Hintergrund: Warum jetzt erst recht
Seit dem 7. Juli 2024 müssen alle neu zugelassenen Lkw in der EU einen elektronischen Abbiegeassistenten haben. Das ist eine wichtige Sicherheitsverbesserung — ersetzt aber nicht die Aufmerksamkeit der Radfahrer und Fußgänger selbst. Bestandsfahrzeuge ohne Assistent fahren noch viele Jahre auf unseren Straßen.
Schule interessiert? Wenden Sie sich an uns über info@verkehrswacht-schwandorf.de. Termine im Schuljahr nach Absprache.